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Aktuelle Frage Geschichte / Habsburg
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Was ist ein Lehensystem

Der Begriff Lehnswesen bezeichnet das politisch-ökonomische System der Beziehungen zwischen Lehnsherren und Lehnsnehmern. Es bildete die Grundlage der hochmittelalterlichen Gesellschaftsordnung der abendländischen Staaten, vor allem des Heiligen Römischen Reichs.

Der König gibt Land oder Ämter an Kronvasallen, diese geben sie weiter an Untervasallen und diese zur Bearbeitung an unfreie Bauern. Zwischen Bauern und Untervasallen gab es keine lehnsrechtliche Beziehung.

Lehensfähig waren anfangs nur Freie, die waffenfähig und im Vollbesitz ihrer Ehre waren. Sie bildeten bis ins 13. Jahrhundert hinein allein den Adel als gesellschaftliche Oberschicht, der unter sich vielfältig sozial wie ökonomisch abgestuft war (Fürsten, Grafen, sog. Edelfreie). Später, seit dem 12., besonders aber seit dem 13. Jahrhundert konnten auch unfreie, kleinere Ministerialen Lehen tragen, die dann zahlreich den sogenannten Ritterstandbildeten.

Lehen sind zunächst einfach Herrschaftsrechte über Land, Leben und Ressourcen. Der höhergestellte Herrscher vergibt diese Rechte an andere, damit diese verwaltet werden können (Problem: Bei großen Reichen kann der Herrscher nicht mehr vor Ort sein). Im Mittelalter hat sich dieses Lehenswesen in verschiedenen Arten in den europäischen Landen ausgebildet, nicht überall auf gleiche Weise.

Vergleichbar mit den heutigen Regionen, Bundesländern, Landkreisen/Bezirken.

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