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von Experten
Student

Wie war das Verhältnis zwischen Kaiser - Papst im Mittelalter?

es gibt verschiedene Phasen wo es mal besser oder schlechter war

Zu Beginn des Mittelalters besaßen die Päpste noch kaum eine entscheidende Rolle in Europa. Ihre Macht nahm jedoch in vielen Auseinandersetzungen mit den Kaisern beständig zu. Doch auch in der Kirche selbst gab es viele Streitereien.

welche Kaiser meinst du? welche Zeit des Mittelalters?

Im frühen Mittelalter, also so zwischen dem Jahr 500 und dem Jahr 1000, nahmen die Päpste keine hohe Position ein. Dafür gab es ja die Könige und Kaiser. Die Menschen in den meisten Ländern waren einfach zu weit von Rom entfernt. Der Papst hatte deshalb keine große Bedeutung für sie.

Später war das Verhältnis zwischen Kaiser und Papst gleichberechtigt. Der fränkische König Pippin wurde von Papst Zacharias zum Kaiser ernannt. Dafür schenkte Pippin im Jahr 756 dem Papst Stephan II. den Vatikan, also das kleine Land, in dem der Papst noch heute wohnt. Auch Pippins Sohn "Karl der Große" wurde von einem Papst zum Kaiser gekrönt. Er selbst sah sich aber als dem Papst gleichberechtigt

Erst im 11. Jahrhundert beanspruchte der Papst die absolute geistliche (kirchliche) Vormachtstellung in Europa

Papst Gregor VII. (1073 - 1085), Berater unter seinen Vorgängern, setzte die Freiheit der Kirche endgültig durch und wandte sich entschieden gegen Simonie, Laieninvestitur und Nikolaitismus. Er forderte im Dictatus Papae (1075) die unumschränkte Herrschaft des Papstes in der Kirche und die Unterordnung der weltlichen Gewalt unter die geistliche.

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