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Aktuelle Frage Geschichte
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Wo ist der Unterschied zwischen einem Territorialherren und einem Landesherren?

ein Territorialherr ist jemand, der über ein bestimmtes, genau definiertes Gebiet herrscht.

Die Begriffe Landesherrschaft (und Landeshoheit) sollen das Phänomen beschreiben, dass im römisch-deutschen Reich die Staatsgewalt zu einem guten Teil nicht vom König ausgeübt wurde, sondern von adeligen und geistlichen Institutionen, die sich dabei auf sehr unterschiedliche Rechtskonstruktionen beziehen konnten. Als gemeinsame Bezeichnung für diesen zumeist flächenhaften und umfassenden Herrschaftsanspruch entstand im 17./18. Jahrhundert der Begriff der Landeshoheit, dann auch der Landesherrschaft,

Als Landesherr hatte eine Person Herrschaftsrechten gegenüber Personen aber nicht auf ein Gebiet

Die mittelalterliche Gesellschaft des Feudalismus basierte auf persönlichen Abhängigkeitsverhältnissen (Personenverband). Der Lehnsherr (König) belehnte seine Gefolgsleute (Vasallen) mit Herzogtümern, die idealerweise nach dem Tod des Vasallen wieder an den Lehnsherrn zurückfallen sollten. Gleichzeitig aber waren die Vasallen in der Regel bestrebt, sich in ihrem Herrschaftsgebiet festzusetzen und ihre Herrschaft an die eigenen Nachkommen zu vererben. Territorialisierung bedeutet Herausbildung von administrierten Flächenstaaten statt der früheren Personenverbände, Herrschaften und Grundherrschaften.

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