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Kann man Nachhilfe geben als Schüler? Wir erklären es dir

 

Key Takeaways

  • Nachhilfe geben als Schüler ist in Deutschland erlaubt und ein beliebter Nebenjob.

  • Ein festes Mindestalter gibt es nicht – viele starten ab 14–15 Jahren, mit Zustimmung der Eltern.

  • Besonders gefragt sind Fächer wie Mathematik, Englisch und Deutsch.

  • Der Verdienst liegt meist zwischen 10 und 20 € pro Stunde, je nach Niveau und Fach.

  • Online-Nachhilfe ist besonders flexibel und ideal für den Einstieg.

  • Nachhilfe stärkt nicht nur dein Einkommen, sondern auch deine eigenen Kenntnisse und Soft Skills.

Viele Jugendliche stellen sich früher oder später dieselbe Frage: Kann man Nachhilfe geben als Schüler und damit wirklich Geld verdienen?
Die Antwort ist klar: Ja, das geht – und es lohnt sich oft mehr, als man denkt.

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Immer mehr Schüler:innen nutzen ihre guten Noten und ihr Fachwissen, um anderen zu helfen und gleichzeitig erste Arbeitserfahrungen zu sammeln. In diesem Artikel erfährst du Schritt für Schritt, wie Nachhilfe geben als Schüler funktioniert, was du beachten solltest und warum es ein idealer Nebenjob sein kann.

 

Ist es erlaubt, Nachhilfe zu geben als Schüler?

Ein Nachhilfelehrer und ein Schüler sitzen an einem Tisch, während sie an einer Online-Nachhilfestunde teilnehmen. Der Lehrer gibt Tipps zu Mathematik und Chemie, während der Schüler aufmerksam Fragen stellt und lernt.Grundsätzlich gilt: Nachhilfe geben als Schüler ist in Deutschland erlaubt. Es gibt kein Gesetz, das dir verbietet, jüngeren Schüler:innen beim Lernen zu helfen – egal ob privat oder online. In der Praxis sieht das so aus:

  • Viele Nachhilfelehrer:innen sind selbst noch Schüler oder gerade mit der Schule fertig

  • Entscheidend ist nicht dein Alter, sondern dein Wissen und deine Zuverlässigkeit

  • Besonders gefragt sind Schüler:innen aus der Oberstufe

Solange du verantwortungsbewusst handelst und deine Eltern einverstanden sind, steht dem Start nichts im Weg.

 

Ab welchem Alter kann man Nachhilfe geben?

Ein festes Mindestalter gibt es nicht, aber es haben sich ein paar Richtwerte etabliert:

  • Ab 14–15 Jahren: erste Nachhilfestunden für jüngere Schüler (z. B. Grundschule)

  • Ab 16 Jahren: mehr Erfahrung, oft auch Online-Nachhilfe möglich

  • Unter 18 Jahren: Zustimmung der Eltern ist wichtig

Viele Eltern bevorzugen bewusst Schüler:innen als Nachhilfelehrer, weil sie:

  • den aktuellen Schulstoff genau kennen

  • Prüfungen selbst kürzlich geschrieben haben

  • auf Augenhöhe erklären können

Gerade das macht Nachhilfe geben als Schüler so attraktiv.

 

Welche Fächer eignen sich besonders?

Ein Schüler sitzt frustriert an einem Tisch und versucht, Mathematikaufgaben zu lösen. Er benötigt Unterstützung durch einen Nachhilfelehrer, um seine Wissenslücken in Mathe zu schließen und bessere Noten zu erreichen.Nicht jedes Fach ist gleich gefragt. Am besten startest du mit den Fächern, in denen du sehr gute Noten hast und dich sicher fühlst. Besonders häufig nachgefragt sind:

Ein wichtiger Punkt: Du musst kein Genie sein – du musst gut erklären können. Geduld und verständliche Beispiele sind oft wichtiger als perfekte Noten.

 

Warum lohnt es sich, Nachhilfe zu geben als Schüler?

Nachhilfe ist nicht nur ein Job, sondern auch eine echte Lernerfahrung. Viele unterschätzen, wie viel man selbst davon profitiert. Zu den größten Vorteilen gehören:

  • Du kannst flexibel Geld verdienen neben der Schule

  • Du vertiefst dein eigenes Wissen automatisch

  • Du entwickelst wichtige Soft Skills wie Kommunikation und Verantwortung

  • Du sammelst Erfahrung für deinen Lebenslauf

Gerade wenn du später studieren oder vielleicht sogar Lehrer werden möchtest, ist Nachhilfe ein perfekter Einstieg.

 

Wie viel Geld kann man als Schüler mit Nachhilfe verdienen?

Der Verdienst hängt von mehreren Faktoren ab, zum Beispiel vom Fach, vom Niveau der Schüler und davon, ob du online oder vor Ort unterrichtest. Typische Stundenlöhne sind:

  • 10–15 € für Grundschule und Unterstufe

  • 15–20 € für Mittelstufe

  • 20 € oder mehr bei Oberstufe oder Prüfungsvorbereitung

Online-Nachhilfe hat dabei einen großen Vorteil: Du sparst Zeit für Anfahrten und kannst leichter mehrere Schüler pro Woche unterrichten.

 

Online oder Präsenznachhilfe – was passt besser?

Ein junger Mann sitzt an einem Tisch und überlegt, ob er einen Online-Kurs oder einen Präsenzkurs besuchen soll. Um ihn herum liegen Bücher und Notizen zu verschiedenen Fächern wie Mathematik und Chemie, während er sich Tipps für seine Entscheidung notiert.Beide Formen haben ihre Vorteile, doch immer mehr Schüler entscheiden sich bewusst für Online-Nachhilfe – vor allem zum Einstieg. Während Nachhilfe vor Ort sinnvoll ist, wenn ihr in der gleichen Gegend wohnt, bietet Online-Nachhilfe deutlich mehr Flexibilität und Möglichkeiten.

Online-Nachhilfe eignet sich besonders gut, wenn:

  • du deine Zeiten flexibel an deinen Schulalltag anpassen möchtest

  • du Schüler unabhängig vom Wohnort erreichen willst

  • du bequem von zu Hause aus arbeiten möchtest

  • du keine Zeit für Anfahrten verlieren willst

Gerade für Schüler, die zum ersten Mal Nachhilfe geben als Schüler ausprobieren möchten, ist Online-Nachhilfe oft der einfachste und stressfreieste Einstieg: unkompliziert, zeitsparend und leicht mit der Schule vereinbar.

 

Muss man rechtlich etwas beachten?

In den meisten Fällen gilt Nachhilfe als:

  • gelegentlicher Nebenverdienst

  • eine Art Taschengeld

Wichtig ist:

  • Unter 18 Jahren: Eltern sollten informiert und einverstanden sein

  • Bei regelmäßigen höheren Einnahmen können steuerliche Fragen relevant werden (meist erst ab größeren Beträgen)

Viele Plattformen nehmen dir einen Großteil der Organisation ab.

 

Wie findet man Schüler für Nachhilfe?

Am Anfang kommen die ersten Schüler oft aus dem eigenen Umfeld:

  • Freunde oder Bekannte

  • Geschwister von Mitschülern

  • Empfehlungen von Eltern

Später nutzen viele Schüler Online-Plattformen, um leichter gefunden zu werden. Eine bekannte Möglichkeit ist GoStudent, wo auch junge Nachhilfelehrer:innen unterstützt werden – besonders im Bereich Online-Nachhilfe.

mehr ÜBER GOSTUDENT ERFAHREN

 

Tipps für einen erfolgreichen Start

Ein paar einfache Regeln helfen dir, langfristig erfolgreich zu sein:

  • Unterrichte nur Fächer, in denen du wirklich sicher bist

  • Bereite jede Stunde kurz vor

  • Erkläre ruhig und mit Beispielen

  • Frag regelmäßig nach, ob alles verstanden wurde

  • Sei zuverlässig – das ist für Eltern extrem wichtig

So baust du dir Schritt für Schritt einen guten Ruf auf.

 

Fazit: Ist Nachhilfe geben als Schüler eine gute Idee?

Ganz klar: Ja.
Nachhilfe geben als Schüler ist eine der besten Möglichkeiten, um:

  • Geld zu verdienen

  • Erfahrungen zu sammeln

  • anderen zu helfen

  • und sich selbst weiterzuentwickeln

Wenn du Wissen gerne teilst und Verantwortung übernehmen willst, kann Nachhilfe der perfekte Nebenjob für dich sein – flexibel, sinnvoll und zukunftsorientiert.

 

FAQ – Zusätzliche Fragen zum Thema

❓ Braucht man gute Schulnoten, um als Schüler Nachhilfe geben zu dürfen?

Nein, es gibt keine offizielle Notenvorgabe. In der Praxis erwarten Eltern jedoch, dass du in dem Fach, das du unterrichtest, überdurchschnittlich sicher bist. Gute Noten erhöhen das Vertrauen, wichtiger ist aber, dass du Inhalte verständlich erklären kannst.

❓ Können Schüler auch Mitschüler oder Gleichaltrige unterrichten?

Ja, das ist möglich. Häufig geben Schüler Nachhilfe für:

  • jüngere Klassen

  • Schüler aus Parallelklassen

  • Schüler an anderen Schulen

Entscheidend ist nicht das Alter, sondern dein Wissensvorsprung im jeweiligen Fach.

❓ Wie viele Nachhilfestunden pro Woche sind für Schüler sinnvoll?

Das hängt von deinem Schulalltag ab. Viele Schüler starten mit:

  • 1–3 Stunden pro Woche, um Erfahrung zu sammeln

  • später 3–6 Stunden, wenn es gut mit der Schule vereinbar ist

Wichtig ist, dass Schule immer Priorität hat.

❓ Braucht man als Schüler einen Vertrag, um Nachhilfe zu geben?

Bei privater Nachhilfe ist ein Vertrag nicht zwingend erforderlich. Bei Online-Nachhilfe über Plattformen gibt es meist klare Vereinbarungen, die Regeln zu Bezahlung, Unterricht und Terminen festlegen und dir Sicherheit geben.

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