Als Elternteil bemerken Sie vielleicht, dass Ihr Kind in der Schule Schwierigkeiten hat, sich zu konzentrieren, Aufgaben zu beenden oder ruhig sitzenzubleiben. Das ist für viele Familien ein belastender Alltag, und die Frage dahinter lautet oft: Liegt hier ADHS vor — und was kann ich tun?

ADHS, auf Deutsch Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, gehört zu den häufigsten neurobiologischen Entwicklungsauffälligkeiten im Kindesalter. Sie beeinflusst nicht nur das Verhalten, sondern auch das Lernen — und das spüren Kinder besonders in der Schule. Gerade für Kinder im Grundschulalter, wo ADHS Symptome oft erstmals auffallen, gibt es bei GoStudent Grundschule Nachhilfe online, die individuell auf jedes Kind abgestimmt wird.
Bei GoStudent begleiten erfahrene Tutoren Kinder im 1:1-Unterricht — auch solche mit besonderen Lernbedürfnissen. Mit dem richtigen Rahmen können Kinder mit ADHS schulisch sehr gute Fortschritte erzielen.
In diesem Artikel erfahren Sie, welche ADHS Symptome bei Kindern typisch sind, wie Sie im Alltag damit umgehen können und worauf Sie bei der Wahl der richtigen Nachhilfe achten sollten.
Key Takeaways
- ADHS ist keine Frage der Erziehung — es handelt sich um eine neurobiologische Störung, die professionelle Begleitung erfordert.
- Die drei Kernsymptome sind Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität — sie zeigen sich bei jedem Kind unterschiedlich.
- Struktur, klare Regeln und regelmäßige Pausen helfen Kindern mit ADHS, besser zu lernen.
- Individuelle 1:1-Nachhilfe ist für Kinder mit ADHS besonders wirkungsvoll, weil sie das eigene Lerntempo respektiert.
- GoStudent vermittelt Tutoren, die auf die Bedürfnisse von Kindern mit ADHS eingehen — inklusive kostenloser Probestunde.

Was ist ADHS? Kurze Erklärung für Eltern
ADHS steht auf Deutsch für Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung. Im Englischen spricht man von ADHD — Attention Deficit Hyperactivity Disorder. Wenn Sie also nach „ADHD deutsch" oder „ADHD was ist das" gesucht haben: Sie meinen dasselbe.
Es handelt sich um eine der häufigsten psychischen Auffälligkeiten im Kindesalter. Schätzungen zufolge sind etwa zwei bis sechs Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland betroffen. In einer Schulklasse mit 25 Kindern kann das bedeuten, dass ein oder zwei Schüler mit ADHS sitzen — oft ohne dass es bisher diagnostiziert wurde.
Wichtig zu wissen: ADHS ist kein Erziehungsproblem und kein Charakterfehler. Die Ursachen liegen in der Neurobiologie. Bestimmte Botenstoffe im Gehirn, vor allem Dopamin und Noradrenalin, arbeiten anders als bei neurotypischen Kindern. Das beeinflusst Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und die Fähigkeit, Prioritäten zu setzen.
Eine mögliche Überschneidung mit Hochbegabung ist übrigens nicht selten — mehr dazu finden Sie in unserem Artikel über Hochbegabung und ADHS bei Kindern.
Typische ADHS Symptome bei Kindern erkennen
ADHS Symptome bei Kindern zeigen sich meist im Grundschulalter, wenn die Anforderungen an Konzentration und Selbstorganisation steigen. Sie lassen sich in drei Bereiche einteilen:
Unaufmerksamkeit Das Kind verliert schnell den Faden, vergisst Anweisungen oder springt von einer Aufgabe zur nächsten. Es wirkt abgelenkt — auch dann, wenn es eigentlich zuhören möchte. Hausaufgaben werden begonnen, aber selten in einem Zug beendet.

Hyperaktivität Das Kind zappelt, steht häufig auf, redet viel und hat Schwierigkeiten, ruhig zu sitzen. Dieser Bewegungsdrang ist kein Trotz — er ist ein neurologisches Bedürfnis.
Impulsivität Das Kind handelt, bevor es nachdenkt: unterbricht Gespräche, ruft Antworten heraus, reagiert schnell mit Frust, wenn etwas nicht sofort klappt.
Nicht jedes Kind zeigt alle drei Bereiche gleich stark. Bei manchen steht die Unaufmerksamkeit im Vordergrund — ohne ausgeprägte Hyperaktivität. Das wird dann als ADS bezeichnet. Wenn Sie bei Ihrem Kind häufig Konzentrationsprobleme beobachten, kann das ein erster Hinweis sein, dem Sie nachgehen sollten.
Eine Diagnose kann ausschließlich ein Arzt oder Psychologe stellen — nach eingehender Untersuchung über mehrere Lebensbereiche hinweg.
Wie geht man mit ADHS Kindern um? Tipps für den Alltag
Die Frage „wie geht man mit ADHS Kindern um" stellen sich viele Eltern täglich. Es gibt keine universelle Antwort — aber es gibt Ansätze, die vielen Familien helfen.
1. Struktur schafft Sicherheit Kinder mit ADHS profitieren enorm von klaren Tagesabläufen. Feste Zeiten für Hausaufgaben, Mahlzeiten und Schlaf geben ihnen Orientierung. Wenn das Kind weiß, was als Nächstes kommt, muss es weniger Energie für die Organisation aufwenden. Checklisten und Tagespläne — gerne visualisiert — helfen dabei. Tipps dazu finden Sie auch in unserem Artikel zum Hausaufgaben-Streit vermeiden.

2. Kurze Lernphasen mit Pausen Kinder mit ADHS können sich oft nur für kurze Zeitspannen konzentrieren. Statt einer langen Lernsession helfen kurze Einheiten von zehn bis fünfzehn Minuten mit kleinen Bewegungspausen dazwischen. Den Bewegungsdrang zu unterdrücken kostet Kraft — und geht dann auf Kosten der Konzentration.
3. Reizarme Lernumgebung Ein aufgeräumter Schreibtisch, kein Fernseher im Hintergrund, kein Handy in Reichweite. Je weniger Ablenkungen, desto leichter fällt es dem Kind, bei der Sache zu bleiben.
4. Klare, positive Anweisungen Sagen Sie nicht, was das Kind nicht tun soll — sagen Sie, was Sie sich wünschen. „Bitte schreib jetzt die ersten zwei Aufgaben" funktioniert besser als „Hör endlich auf zu zappeln". Positives Feedback, auch für kleine Fortschritte, stärkt das Selbstvertrauen.
5. Geduld als Grundhaltung Kinder mit ADHS haben häufig ein angeschlagenes Selbstwertgefühl, weil sie in der Schule oft auffallen oder kritisiert werden. Ihre ruhige, zugewandte Haltung als Elternteil ist eine der wirksamsten Unterstützungen, die Sie geben können.
Warum Kinder mit ADHS oft besondere Unterstützung beim Lernen brauchen
Im regulären Schulunterricht ist es für Lehrkräfte kaum möglich, auf die Bedürfnisse einzelner Schüler individuell einzugehen. Eine Klasse mit 25 bis 30 Kindern lässt das schlicht nicht zu. Für ein Kind mit ADHS bedeutet das: Das eigene Lerntempo wird selten berücksichtigt, Ablenkungen sind allgegenwärtig und Erklärungen gehen oft verloren, bevor sie ankommen.
Das führt nicht selten dazu, dass sich Lernlücken aufbauen — nicht weil das Kind nicht intelligent oder motiviert wäre, sondern weil der Rahmen nicht zu seinen Bedürfnissen passt. Mehr darüber, wie sich solche Lücken entwickeln, finden Sie in unserem Artikel über Lernschwächen bei Kindern. Individuelle Förderung, die auf das Kind zugeschnitten ist, kann hier einen echten Unterschied machen.
ADHS Nachhilfe: Worauf sollten Eltern achten?
Nicht jede Nachhilfe ist für Kinder mit ADHS gleich geeignet. Gruppennachhilfe in größeren Settings kann sogar kontraproduktiv sein, wenn das Kind dort erneut nicht folgen kann und abgelenkt wird. Worauf kommt es also an?
Einzelunterricht im 1:1-Format Der direkte Kontakt zwischen Tutor und Kind ermöglicht es, das Lerntempo anzupassen, sofort auf Ablenkungen zu reagieren und Inhalte so oft zu wiederholen, wie es nötig ist — ohne dass das Kind das Gefühl bekommt, zu bremsen.

Klare Struktur in jeder Einheit Ein guter Tutor für Kinder mit ADHS beginnt die Stunde mit einer kurzen Übersicht: Was machen wir heute? Was ist das Ziel? Diese Vorausschau hilft dem Kind, sich zu orientieren und ruhiger in die Stunde zu starten.
Geduld und positive Verstärkung Tutoren, die Fortschritte loben — auch kleine — bauen das Selbstvertrauen des Kindes auf. Das ist bei Kindern mit ADHS besonders wichtig, da viele negative Schulerfahrungen gemacht haben.
Flexibilität beim Fach Häufig brauchen Kinder mit ADHS Unterstützung in mehreren Fächern — zum Beispiel in Deutsch Nachhilfe bei GoStudent oder in Mathe Nachhilfe online, wo Konzentration und Schrittfolge besonders gefragt sind.
Online-Format als Vorteil Online-Nachhilfe findet in der vertrauten Umgebung des Kindes statt — zu Hause, am eigenen Schreibtisch. Das bedeutet weniger Stress durch Anfahrtwege und eine Lernumgebung, die Eltern aktiv mitgestalten können.
So unterstützt GoStudent Kinder mit ADHS
Bei GoStudent steht die individuelle Förderung im Mittelpunkt. Jede Nachhilfestunde findet als Einzelunterricht statt — das bedeutet: volle Aufmerksamkeit für Ihr Kind, ein Lernplan, der auf seine Stärken und Lücken abgestimmt ist, und ein Tutor, der das Tempo anpasst.
Der erste Schritt ist eine kostenlose Probestunde. Dort lernt der Tutor Ihr Kind kennen, fragt nach den Herausforderungen und schaut gemeinsam, wie der Unterricht am besten gestaltet werden kann. Kein Druck, keine Verpflichtung — nur ein ehrliches Kennenlernen.
Das Online-Format macht GoStudent besonders alltagstauglich: kein Fahrtweg, flexible Terminwahl und eine digitale Lernumgebung mit Whiteboard und geteilten Dokumenten. Für Kinder in der Grundschule oder Mittelstufe finden Sie passende Tutoren direkt in unserem Angebot für Online-Nachhilfe bei GoStudent.
Ob Unterstützung bei den Hausaufgaben, gezielte Vorbereitung auf Klassenarbeiten oder das schrittweise Aufholen von Lernrückständen — GoStudent begleitet Ihr Kind dort, wo es gerade steht.
Fazit
Kinder mit ADHS haben besondere Lernbedürfnisse — aber auch besondere Stärken. Mit der richtigen Unterstützung, klaren Strukturen und einem Tutor, der auf ihr Tempo eingeht, können sie schulisch genauso vorankommen wie andere Kinder.
Als Elternteil müssen Sie das nicht alleine herausfinden. GoStudent hilft Ihnen dabei, einen Tutor zu finden, der zu Ihrem Kind passt — einfühlsam, strukturiert und mit echter Erfahrung im Umgang mit unterschiedlichen Lernbedürfnissen.
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder psychologische Diagnose. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Kind ADHS haben könnte, wenden Sie sich bitte an einen Kinder- und Jugendpsychiater oder Psychologen.




.jpg?upsize=true&upscale=true&width=100&height=100&name=writing-reading-syntax%20(1).jpg)



